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Werbekampange 2008

Energie B2B

Behagliches Raumklima mit Unerschöpflicher Alternativenergie

Wien, 24. April 2008 – Dass die Gründe für den Klimawandel größtenteils durch menschliches Handeln verursacht sind, ist mittlerweile wissenschaftlich
bewiesen und seine Auswirkungen sind vielerorts bereits eindeutig wahrnehmbar.

Gleichzeitig lässt die weltweite Energieverknappung die Preise deutlich ansteigen. Um der Klimaentwicklung entgegenzuwirken und den Betrieb von Gebäuden effizienter und kostengünstiger zu gestalten, sind Maßnahmen und
Konzepte zur Nutzung von alternativen Energiequellen und zur gleichzeitigen Senkung des Energieverbrauchs gefragt.

Aufgrund seiner wärmespeichernden Eigenschaften eignet sich der Baustoff Beton hervorragend, hierzu jeweils seinen Beitrag zu leisten und ein für den Menschen ganzjährig angenehmes Raumklima zu sorgen.


„Das in Wohn- und Arbeitsräumen erforderliche Raumklima wird im Wesentlichen bestimmt von Parametern wie Luftqualität, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck, Raumtemperatur, Temperatur der Außenwände, Wärmestrahlung und Licht.
Bleiben diese Werte in bekannten Schranken einigermaßen konstant, empfinden wir das Raumklima als behaglich“, erklärt Frank Huber, Geschäftsführer der Zement + Beton Handels und WerbegesmbH.

Entscheidend ist es daher, durch möglichst gleichmäßige Raumtemperaturen und möglichst geringe Temperaturunterschiede zwischen Raumluft und Umschließungsflächen gleichmäßige Bedingungen für den menschlichen Körper herzustellen.
Allein durch Wärmedämmung ist dieses Ziel nicht zu erreichen.
Zusätzlich bedarf es intelligent eingesetzter Baustoffe, die zu einer Temperaturregelung beitragen können.

Beton als idealer Wärmespeicher

Beton kann aufgrund seiner hohen Dichte bei, durch Wärmestrahlung verursachter, steigender Lufttemperatur Wärmeenergie aufnehmen und sie bei sinkender Lufttemperatur wieder entsprechend abgeben. Gute Wärmespeicherungsfähigkeit bewirkt damit langsames Aufheizen der Räume, langsames Auskühlen bei Heizungsunterbrechung, geringe Temperatur-schwankungen im Raum und verzögerte Wärmeabgabe nach innen bei Sonnenbestrahlung von außen.
Mit dieser Eigenschaft hilft er, ein gleich bleibendes Raumklima zu schaffen und Temperaturspitzen zu vermeiden.
Im Winter wird dies in der Regel mit einer gut eingestellten Heizungsanlage erreicht.
Die inneren Wandoberflächen nehmen die Wärme der Raumluft auf und geben sie bei der Nachtabsenkung der Heizungsanlage langsam wieder ab.
Im Sommer dagegen entstehen im Tagesverlauf starke Schwankungen der Raumlufttemperatur. Hier kommt der Wärmespeicherung der Umschließungsflächen besondere Bedeutung zu. Die tagsüber durch Sonneneinstrahlung entstehende
Wärmeenergie kann ein massiver Baustoff wie Beton aufnehmen und diese gespeicherte Wärme nachts bei sinkenden Temperaturen wieder an die Raumluft abgeben.
Durch entsprechende Lüftung speichert Beton zum Ausgleich der warmen
Tagestemperaturen die kühlen Temperaturen der Nacht.

Massive Betonwände mit außen liegender Wärmedämmung sorgen so das ganze Jahr über für ein angenehmes Raumklima.


Klimaschutz durch Nutzung von Erdwärme in Betonbauten

In Zeiten von Kyoto-Protokoll und Klimawandel wird eine größtmögliche Unabhängigkeit von fossilen und importierten Energieträgern angestrebt. Energiequellen in Form von Sonnenlicht, Wind, Wasserkraft oder Biomasse werden eine immer größere Rolle bei der Planung der Energieversorgung spielen. Doch sie haben nicht das Potenzial, den gesamten
Energiebedarf zu decken.
Hier muss auch die Erdwärme als nach menschlichem Ermessen unerschöpfliche Energiequelle an Bedeutung gewinnen. In einer Tiefe von rund 10 bis 20 Meter
herrscht das ganze Jahr über eine gleichmäßige Temperatur von 10 bis 12 °C.
Je weiter man ins Erdinnere vordringt, desto höher werden die Temperaturen – gleichmäßig um ca. 3°C je 100 Meter.

Mit einem Erdwärmekollektor oder mit Erdsonden in Längen von 20 bis 100 Metern wird die Energieform der Geothermie effizient genutzt. Die entzogene Erdwärme wird mit Hilfe einer Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau von 25-35°C gebracht.
Dies ist die ideale Vorlauftemperatur für großflächige Heizelemente wie Fußboden-,
Decken- oder Wandheizungen.
Im Sommer können diese Heizelemente auch als Kühlelemente eingesetzt werden,
indem die Arbeitsweise der Wärmepumpe gewechselt wird.
Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus zum Beispiel kann auf diese Weise ausreichend Energie für Heizung im Winter und Kühlung im Sommer beziehen.

„Die Kombination von Beton mit seiner Eigenschaft als idealer Wärmespeicher und der Einsatz von Geothermie hilft somit Betriebskosten für Gebäude zu senken, weitere CO2-Emissionen zu vermeiden und Energie zu sparen“, betont Huber das ökologisch-ökonomisch und soziale Potenzial.

„Die Anwendung von Erdsonden und Wärmepumpe in Verbindung mit Bauteiltemperierung schafft neue Möglichkeiten für Behaglichkeit auch im Wohnhausbau.“

Kurzporträt:

Betonmarketing Österreich
Betonmarketing Österreich ist ein Zusammenschluss von Verbänden der Zement-, Betonfertigteil-, Transportbeton- und Zusatzmittelhersteller Österreichs.

Alle Verbände haben ein gemeinsames Ziel: Das Image und den Marktwert von Beton absatzwirksam zu steigern. Die Zielgruppen sind die Endkunden, die Absatzmittler (Architekten, Bauingenieure, Kommunen und Handel) und die ganze Öffentlichkeit. Sitz des Dachverbandes:

Gruppe Betonmarketing Österreich
per Adresse:
Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB)
Kinderspitalgasse 1/3
A-1090 Wien

Pressearbeit:
Werbeagentur SALT: GmbH
Alexander Malauschek / Lutz Kiefer
August-Dürr-Straße 3
Deutschland, 76133 Karlsruhe
Tel.: 0049 – 721 – 93 75 205
E-Mail:
malauschek@wa-salt.de

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Geothermie II: „Villa in Rot – Nordansicht“ (Foto: Paul Ott)
Geothermie II: „Villa in Rot – Nordansicht“ (Foto: Paul Ott)
VERBAND ÖSTERREICHISCHER BETON- UND FERTIGTEILWERKE (VÖB)
Kinderspitalgasse 1/Top 3, A-1090 Wien - Telefon: +43 (0) 1 / 403 48 00 - Telefax: +43 (0) 1 / 403 48 00 - 19 - e-mail: office@voeb.co.at